Twitter-Interview mit Schäfer-Gümbel
Ein Blogger führt mit Thorsten Schäfer-Gümbel, dem SPD-Kandidaten für die hessischen Landtagswahlen, ein Interview per Twitter (!).
Meiner Meinung nach grenzwertig, denn was will man schon mit 140-Zeichen-Antworten für Aussagen bekommen?
Aber es kommt noch besser:
In der für die Blogger-Szene so typischen Selbstverliebtheit in die die ach so neuen Medien (Blogs, Twitter etc.) stellt er zu mindestens 50% Fragen, die genau diese Selbstverliebtheit in die neuen Medien widerspiegeln:
Wie würden Sie Twitter einem Mitmenschen erklären [...]?
Wie kam es, dass Sie Twitter nutzen [...]?
Werden Sie auch nach der Wahl weiter twittern [..]?
Welche Fragen haben Sie an uns Twitter-Nutzer [...]?
Das sind also die Dinge, die einen Blogger kurz vor einer Landtagswahl an einem Spitzenkandidaten interessieren.
Lächerlich bis peinlich.
Kein Wunder, dass Blogs und Blogger nicht ernstgenommen werden, obwohl deren Anspruchsdenken in dieser Richtung oftmals gewaltig groß ist.
Und außerdem: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Teile der Blogger-Szene einen Politiker allein deshalb wählen würden, weil er Blogs oder Twitter oder dergleichen nutzt, unabhängig von seinen politischen Aussagen/Zielen.
Das allerdings wäre nicht mehr nur peinlich, sondern gefährlich.
Meiner Meinung nach grenzwertig, denn was will man schon mit 140-Zeichen-Antworten für Aussagen bekommen?
Aber es kommt noch besser:
In der für die Blogger-Szene so typischen Selbstverliebtheit in die die ach so neuen Medien (Blogs, Twitter etc.) stellt er zu mindestens 50% Fragen, die genau diese Selbstverliebtheit in die neuen Medien widerspiegeln:
Wie würden Sie Twitter einem Mitmenschen erklären [...]?
Wie kam es, dass Sie Twitter nutzen [...]?
Werden Sie auch nach der Wahl weiter twittern [..]?
Welche Fragen haben Sie an uns Twitter-Nutzer [...]?
Das sind also die Dinge, die einen Blogger kurz vor einer Landtagswahl an einem Spitzenkandidaten interessieren.
Lächerlich bis peinlich.
Kein Wunder, dass Blogs und Blogger nicht ernstgenommen werden, obwohl deren Anspruchsdenken in dieser Richtung oftmals gewaltig groß ist.
Und außerdem: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Teile der Blogger-Szene einen Politiker allein deshalb wählen würden, weil er Blogs oder Twitter oder dergleichen nutzt, unabhängig von seinen politischen Aussagen/Zielen.
Das allerdings wäre nicht mehr nur peinlich, sondern gefährlich.
Argus - 10. Jan, 23:46