"So habe er beschlossen, sie zu töten."


Ein 15-jähriger ersticht seine Freundin, weil diese eventuell die Beziehung beenden wollte.
Er habe sich nach eigener Aussage gedacht, wenn er selbst sie nicht haben könne, solle sie auch kein anderer kriegen. So habe er beschlossen, sie zu töten. [Quelle]

Ich weiß nicht, ob dieses Kind irgendwelche brutalen Computerspiele gespielt hat.

Ins Schema passen würde es.

Ob er Egoshooter gespielt hat oder nicht, ist letztlich unerheblich. Es ist die allgegewärtige Bilderflut an Gewalt, die den Boden für solche Verbrechen bereitet.
Es ist das Sinken von Hemmschwellen, die dadurch vermittelt werden.

Allein schon der Begriff "töten" widert mich an, seit Jahren schon. "Töten" klingt im Vergleich zu "ermorden" oder "umbringen" so wertfrei, einfach ein Vorgang ohne juristische oder moralische Bewertung.
"Töten" kann man auch einen Käfer oder eine kranke Katze.

Einem Menschen das Leben nehmen, ist was anderes.

Das nehmen manche offenbar nicht mehr wahr ...

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